Profi-Tipp: Oberflächenbehandlung von Skulpturen

Holzoberflächen pflegen und langfristig schützen

Schnitzarbeiten und insbesondere größere Skulpturen haben häufig einen großen Anteil an Hirn- und Langholzflächen. Werden diese Flächen mit Naturölen behandelt, kommt es normalerweise zu sogenannten Einläufen. Das bedeutet, die Öle werden über die Hirnholzflächen in das Holz eingesogen und zeigen an den angrenzenden Langholzflächen stärkere Farbkontraste oder bilden sogar Flecken. Das lässt sich nicht mehr beheben. Handelt es sich um wertvolle Skulpturen, bedeuten diese Einläufe einen Wertverlust. Bei dunkleren Hölzern fallen die farblich veränderten Oberflächen nicht so stark auf, bei hellen Hölzern wie Birke, Ahorn oder Erle dagegen schon. Ein anderes Problem unzureichend gepflegter Oberflächen sind Verfärbungen aufgrund von Staub: Die Beschichtungen auf den Holzoberflächen schwinden mit der Zeit, wodurch Staub in die Kapillaröffnungen des Holzes an den Hirnflächen gelangen kann. Dort lässt er sich nicht mehr entfernen, das Holz wirkt in der Folge grau und schmutzig. Mit regelmäßiger und vor allem qualitativ hochwertiger Oberflächenbehandlung kann das vermieden werden. Wir empfehlen das Wachs-Öl von GORMOS mit der Nummer 267, dass die genannten Effekte leicht verhindern kann. Es ist für die Behandlung von Oberflächen an Schnitzarbeiten und Skulpturen perfekt geeignet, ein bis maximal zwei Aufträge sind ausreichend. Das Wachs-Öl lässt sich leicht auftragen, es trocknet klar und lässt sich leicht polieren. Dank des Ölanteils verbindet sich das Wachs-Öl gut mit dem Holz, der Wachsfilm vergraut später nicht und vor allem vergilben die Oberflächen nur in einem sehr geringen Ausmaß.

Schritt 1: Vor der Oberflächenbehandlung reinigen

Das Holz, sowie der Kleber und die Leime, sollten unbedingt ausgehärtet und trocken sein. Ein Feinschliff mit einer Körnung von 240 bis 320 ist empfehlenswert, danach sollten die Oberflächen von allem Staub befreit werden. In einem ersten Reinigungsschritt kann die Skulptur mit einem weichen Pinsel oder einem weichen Lappen abgewischt werden. Sollte sich danach noch Staub auf der Oberfläche befinden, kann das Holz mit einem nebelfeuchten Tuch abgewischt werden.

Schritt 2: Die Behandlung mit GORMOS Wachs-Öl

Das Wachsöl sollte unbedingt bei Zimmertemperatur verarbeitet werden, idealerweise bei Temperaturen über 15° C. Vor Gebrauch wird das Wachs-Öl aufgerührt. Ein Probeanstrich an einer verdeckten Stelle ist sinnvoll. Zum Auftragen wird das Wachs-Öl entweder von einem Pinsel oder von einem weichen Baumwolltuch aufgenommen. Das Öl sollte satt auf die Oberflächen aufgetragen werden und benötigt im Anschluss eine bis vier Stunden Einziehzeit. Der Zeitraum kann mit dem Föhn bei eher niedriger Temperatureinstellung verkürzt werden.

Schritt 3: Nach der Oberflächenbehandlung Überschuss abnehmen

Nach der Einziehzeit kann der Überschuss von den Oberflächen abgenommen werden. Die Skulpturen sollten jetzt poliert werden, damit die Holzoberfläche wieder gewohnt glatt ist. Nach etwa 24 Stunden können die Skulpturen mit Papier der Körnung 600 bis 1.000 geschliffen werden. Eine zweite Behandlung für eine höhere Schichtenbildung ist jetzt auch möglich.

Einfache Oberflächenbehandlung, die auch für empfindliche Menschen geeignet ist

GORMOS Wachs-Öl ist geruchsneutral und wird auch von Menschen vertragen, die Allergien haben, geruchs- oder chemikaliensensibel sind. Das Wachs enthält kein Orangenöl und ist für alle unbehandelten Hölzer im Innenbereich geeignet, die nicht oder nur wenig beansprucht werden. Das Produkt ist speichel- und schweißfest und auch für Kinderspielzeug geeignet. Mit dem Wachs-Öl behandelte Hölzer lassen sich leicht staubfrei halten: Ein weiches Tuch zum Abwischen reicht aus.

Bildnachweis: © firatcaglarkilic - iStock.com

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